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Mein Name ist Holger Heiß. Ich möchte dem Pferd und seinem Menschen helfen, eine vertrauensvolle und harmonische Einheit zu werden.
„Reiten heißt nicht vor Publikum nach Erfolgen haschen! Reiten ist der alltägliche Dialog mit dem Pferd in der Einsamkeit und heißt, das gemeinsame Streben nach Vollkommenheit!“
— Nuno Oliveira

TraditionMein Ur-Großvater auf seinem Pferdehof und ich heute.
Ich komme aus einer pferdebegeisterten Familie und hatte das große Glück mit Pferden aufwachsen zu dürfen. Schon mein Urgroßvater hatte ein Gestüt.
Mein Ursprung ist die Westernreiterei in Form einer praktisch anwendbaren Arbeitsreitweise, welche teilweise in großem Kontrast zur heutigen Westernturnierreitweise steht. Die altkalifornische Arbeitsreitweise der California Vaqueros, ist wohl dem am nächsten, was ich tue, zumal diese nicht nur von der spanischen Reiterei, der Doma Vaquera, stark geprägt ist.
Meine Art zu Reiten ist eine Mischung aus der klassischen Reitweise und der Westernarbeitsreitweise. Ich verwende das, was gerade am Besten zu Pferd und Reiter passt. Wichtiger, als der Name, den meine Reitweise trägt, ist mir allerdings der Umgang mit dem Pferd.
Ich möchte eine Kommunikationsbasis aufbauen. Dazu verwende ich feinste Hilfen (vom Boden, sowie im Sattel), manchmal nur Gedanken. So lässt sich ein Vertrauen und eine Verbindung mit den wundervollen Tieren aufbauen, welche weit über das hinaus gehen, was die meisten Reiter sich nur vorstellen können.
Seit meiner Kindheit betreibe ich Kung Fu, das ich als Meister auch unterrichte. Die Einheit von Körper, Geist und Seele sind wesentliche Bestandteile und die Fähigkeiten, Balance, Körpereinheit, Timing, Gelassenheit, usw. werden hier besonders geschult, was auch für das Reiten sehr nützlich ist.
Durch meine Arbeit mit Kung Fu Schülern und als Heilpraktiker, erkenne ich auch bei Reitern schnell die Schwachpunkte und kann gezielt helfen, diese zu korrigieren.

Präzision und Balance bei der Rinderarbeit im altkalifornischen Stil
„Pferde lügen nie und haben auch niemals ein materielles Denken. Sie leben in der Gegenwart, haben aus der Vergangenheit gelernt und interessieren sich nie für die Zukunft.“
— Jean-Claude Dysli